Qualitätskrite­rium 3.8: Arbeitsorgan­isation

Bei der Dienstplangestaltung werden individuelle Bedürfnisse der MitarbeiterInnen insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf berücksichtigt.

Die Kommunikationswege und Verfahrensregeln in der Kita sind für alle MitarbeiterInnen transparent und ermöglichen eine aktive Beteiligung der MitarbeiterInnen.

Die Gestaltung der Arbeitsprozesse berücksichtigt z.B.

  • teilautonome themenbezogene Arbeitsgruppen,
  • die Flexibilisierung der Arbeitsaufgaben,
  • die Überlassung von Entscheidungsspielräumen der MitarbeiterInnen,
  • die Vermeidung von Arbeitsverdichtungen,
  • die Leistungsfähigkeit und Kompetenzen der einzelnen Fachkraft, um Überforderung und Unterforderung zu vermeiden,
  • klare, nachvollziehbare Aufgabenverteilungen,

die die MitarbeiterInnen in ihren Selbstwirksamkeitserwartungen stärken.

Der Einsatz des Personals wird so geplant, dass Zeit für Ess-, Trink-, Bewegungs- und Entspannungspausen der MitarbeiterInnen besteht.

MitarbeiterInnen werden für bestimmte Aufgaben, u.a. die Mitarbeit im Gesundheitsteam von anderer Arbeit entlastet (z.B. Entlastungsstunden).

Niedersächsische Landesinitiative zur Verbreitung von qualitätsvollen Programmen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Schulen und Kindertageseinrichtungen