Qualitätskrite­rium 5.3: Beziehung und Interaktion

In der gesunden Kita bieten die ErzieherInnen den Kindern eine sichere, wertschätzende, anerkennende und kongruente Beziehung an.

Insbesondere Kleinkindern wird eine bindungssichere Beziehung zu den Fachkräften ermöglicht und ein/e BezugserzieherIn an die Seite gestellt.

Die ErzieherInnen schaffen ein entspanntes Lernklima, machen An- und Herausforderungen transparent und ermutigen die Kinder zu Eigenaktivität und Autonomie.

Die Fachkräfte sind sich der notwendigen Balance zwischen Nähe und Distanz in der Beziehung zu den Kindern bewusst und achten die Grenzen der Kinder.

Zur Förderung des sozialen Miteinanders und der Verantwortungsübernahme durch die Kinder vereinbaren die ErzieherInnen gemeinsam mit den Kindern Regeln des Umgangs miteinander, z.B. Gruppenrituale, Regeln der Konfliktlösung oder des Einhaltens von Verabredungen.

Die ErzieherInnen fördern eine wertschätzende Kommunikation und Beziehungsgestaltung der Kinder untereinander und fördern gemeinsame Aktivitäten.

Die ErzieherInnen sind Vorbilder für personale wie soziale Kompetenzen.

Niedersächsische Landesinitiative zur Verbreitung von qualitätsvollen Programmen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Schulen und Kindertageseinrichtungen