Qualitätskrite­rium 5.4: Methoden

In der gesunden Kita ist die Anerkennung der Heterogenität und die notwendige individuelle Förderung der Kinder eines der methodischen Leitprinzipien, d.h. die Methoden entsprechen den entwicklungsphysiologischen und -psychologischen Bedürfnissen der Kinder und richten sich darüber hinaus an Voraussetzungen des einzelnen Kindes wie z.B. Hochsensibilität, soziale Benachteiligungen, Gender, Behinderung, Krankheiten, Hochbegabung, kulturelle Herkunft aus.

Die Kinder werden in ihrem Selbstwirksamkeitserleben durch Herausforderungen gestärkt, die sie an ihre Leistungsgrenzen führen, sie jedoch nicht überfordern.

In der gesunden Kita wird eine bewegungs- und körperfreundliche Gestaltung des Lernens eingeführt. Die Kita bietet den Kindern ein Außengelände sowie ein Raumkonzept mit ausreichend Platz an, dass den Kindern verschiedenen Alters Bewegung, Rückzug, Entspannung und Geborgenheit, Platz für gemeinsame Aktivitäten und individuelle Aktivitäten ermöglicht.

Um Lernen und Entwicklung der Kinder zu unterstützen, wird auf eine altersgerechte gesunde Ernährung geachtet.

Die Beobachtung der Kinder und die Dokumentation ihrer Lernerfahrungen und Entwicklungen ist salutogenetisch ausgerichtet, d.h. sie stellt nicht die Defizite der Kinder heraus, sondern orientiert sich an den Ressourcen der Kinder.

Niedersächsische Landesinitiative zur Verbreitung von qualitätsvollen Programmen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Schulen und Kindertageseinrichtungen