Wohlbefinden

Der im Alltagsgebrauch zunächst einen komplexen subjektiven Bewusstseinszustand beschreibende Begriff des Wohlbefindens, das sich als solches der unmittelbaren Erschließung von Außen entzieht, ist insbesondere durch die WHO-Definition von *Gesundheit in eine enge Beziehung zum Gesundheitsthema gesetzt worden. Durch die ausdrückliche Abhebung auf das Wohlbefinden von Menschen ist in diesem Zusammenhang „die subjektive Seite von Gesundheit“ besonders betont worden. Allgemein kann unterschieden werden zwischen einem aktuellen und einem habituellen Wohlbefinden. „Aktuelles Wohlbefinden setzt sich zusammen aus positiv getönten Gefühlen, Stimmungen und körperlichen Empfindungen sowie dem Fehlen von Beschwerden. Gewohnheitsmäßiges Wohlbefinden bezieht sich auf die Selbstbeurteilung des für eine Person zeitlich überdauernden typischen Wohlbefindens” [Gesundheitsförderung Schweiz, 2009, online; Schilling, J.; Zeller, S., 2007, S. 123, 128 ff.].