Lebensqualität

Der Begriff Lebensqualität lässt sich definieren „als Wahrnehmungen von Individuen bezüglich der eigenen Position im Leben im Zusammenhang mit der Kultur und dem Wertesystem in ihrem jeweiligen Lebensumfeld, und in Beziehung zu ihren Zielen, Erwartungen, Standards und Sorgen. Das Konzept der Lebensqualität ist sehr weitreichend und schließt in komplexer Art und Weise körperliche Gesundheit, psychologischen Status, Grad an Selbständigkeit, soziale Beziehungen, persönliche Ansichten und die Beziehung zu wichtigen Umweltmerkmalen eines Individuums ein.“ Mit dieser Definition wird insbesondere darauf abgehoben, dass „sich Lebensqualität auf eine subjektive Bewertung bezieht, die negative und positive Dimensionen beinhaltet und die in einen kulturellen, sozialen und ökologischen Kontext eingebettet ist. Die WHO hat sechs größere Bereiche identifiziert, die Kernaspekte von Lebensqualität quer durch alle Kulturen beschreiben: einen körperlichen Bereich (z.B. Energie, Müdigkeit), einen psychologischen Bereich (z.B. positive Gefühle), den Grad an Unabhängigkeit (z.B. Mobilität), soziale Beziehungen (z.B. praktische soziale Unterstützung), die Umwelt (z. B. Zugänglichkeit von Gesundheitsdiensten) und persönliche Ansichten/Spiritualität (z.B. Sinn im Leben). Die Bereiche von Gesundheit und Lebensqualität ergänzen und überschneiden sich“ [WHO, 1998, S. 19] entsprechend.