Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.

Förderung sozialer Kompetenz, Konfliktprävention, Mediation

Verantwortliche / Anbieter

Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.
Salzstr. 1
21335 Lüneburg
Tel: 04131 42211
E-Mail: info@BS-LG.de
www.bs-lg.de

Zielsetzung

Konflikte als Chance nutzen! Dieses Ziel soll durch

  • konstruktive Kommunikation und Kooperation,
  • Vermittlung im Konflikt,
  • sachgerechtes Verhandeln,
  • Gesprächsführungskompetenz,
  • deeskalierenden Umgang mit und in Konflikten.

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen , Teams und Führungskräfte, Multiplikator*innen, Lehrkräfte, Schüler, Eltern – alle an konstruktiver Kommunikation und Kooperation interessierte Personen.

Inhalte und Methodik

Vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Mediation, Bildungsarbeit und Prävention u.a.:

  • Gewaltprävention im Feld von Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe,
  • Ausbildung zum/zur Schulmediator*in,
  • Schulentwicklungsbegleitung,
  • Mediationen im Bereich von Familie und Partnerschaft, Teams und Gruppen, Schule und Jugendarbeit, Gemeinwesen und Arbeitswelt,
  • Mediationsausbildungen an fünf Standorten in Norddeutschland,
  • Coachingausbildung für Mediator*innen,
  • Qualifizierungsangebote im Bereich Mediation und Konfliktmanagement in Profit- und Non-Profit-Organisationen.

Methoden der 5 Arbeitsbereiche:

  1. Mediation und Verständigung
    • Vermittlung als neutrale Dritte bei Konflikten in den Bereichen Familie und Partnerschaft, Teams und Gruppen, Schule und Jugendarbeit, Gemeinwesen und Arbeitswelt,
    • Unterstützung bei der Ursachenfindung und Lösungsentwicklung.
  2. Fortbildungen
    • Ausbildung zum/r Mediator*in,
    • Fortbildungen in Kommunikation,
    • Mediation und Konfliktmanagement,
    • Workshops / Inhouseseminare zur Teamentwicklung.
  3. Mediationsausbildung
    • Praxisbegleitende, fachübergreifende Zusatzausbildung in Mediation in 3 Bausteinen,
    • Grundkurs, Wahlkurse, Praxiskurs – nach den Ausbildungsrichtlinien des Bundesverbandes Mediation BM. Gesamtumfang mind. 292 Ustd. (219 Zeitstd.),
    • Fortbildungen für Mediatorinnen und Mediatoren.
  4. Schule-Jugend-Erziehung
    • Fortbildungen zu verschiedenen Themen,
    • Schulinterne Lehrer Fortbildung zu verschiedenen Themen,
    • Ausbildung zum/zur Schulmediator*in,
    • Projektentwicklung und Prozessbegleitung in Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen,
    • Beratung und Begleitung, um Veränderungsprozesse (Profilbildung und -schärfung, Qualitätssicherung, Schulprogrammentwicklung sowie die Eigenverantwortliche Schule) konstruktiv zu nutzen und sie unter Beteiligung der Betroffenen sinnvoll zu gestalten,
    • individuelle Angebote.
  5. Konfliktkultur in Organisationen
    • Förderung von guter Kommunikation und Kooperation durch Auf- und Ausbau von Kompetenzen in Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte bzw. Mitarbeiter*innen,
    • Unterstützung der Verständigung der Beteiligten durch externe Moderation und Begleitung in Veränderungsprozessen und Herbeiführung von gemeinsam ausgestalteten Veränderungen,
    • Supervision und Coaching für einzelne und Teams.

Rahmenbedingungen

Umfang, Dauer, Raumbedarf, Personalbedarf hängen von der gewünschten Veranstaltung, Schulung bzw. Fortbildung ab. Bitte im Einzelfall erfragen.
Das Team der „Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.“ besteht aus zertifizierten Mediator*innen, Ausbilder*innen und Trainer*innen.

Schulungsangebot für Multiplikator*innen in Schulen

Ausführliche Informationen beim Anbieter erhältlich.

Evaluation

Eine externe Evaluation ist nicht bekannt. Nachhaltig erfolgreich wird eine Fortbildung / Schulung / Zusatzausbildung des „Brückenschlag“ mit dem Erleben der persönlichen Auseinandersetzung mit Kommunikations- und Konfliktdynamiken und der in den Veranstaltungen erfahrbaren Wirkung von konstruktiver Kommunikation. Die Mediationsausbildung kann erfolgreich mit einem Praxisfall und einer supervidierten Falldokumentation dazu abgeschlossen werden.

Erfahrungsberichte, Verbreitung

Der Verein besteht seit 1996 in Lüneburg und hat einen weiteren Standort in Oldenburg.
Jährlich beginnt die Mediationsausbildung an folgenden Standorten: Lüneburg, Hamburg, Hannover, Göttingen und Rostock. Seit 2013 wird eine Coachingausbildung für Mediator*innen in Hamburg angeboten. Die Schulmediatorenausbildung startet jährlich ein bis zweimal in Lüneburg und Hannover. Einzelseminare zu verschiedenen Themen finden in Lüneburg, Hannover und Oldenburg statt. Schulinterne bzw. Inhouseschulungen sind im gesamten norddeutschen Raum möglich.
Referenzen bitte anfragen.

Kosten, Unterstützungs- und Finanzierungshinweise

Sind vom Umfang und von dem gewünschten Angebot abhängig.
Informationen und Hinweise beim Anbieter erhältlich.

Bezüge zum Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen

Das Angebot der „Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.“ unterstützt grundsätzlich Ergebnisse und Wirkungen (QB 1) der Unterrichts- und Erziehungsarbeit und ist damit förderlich für die Erfüllung des Bildungsauftrages nach dem Niedersächsischen Schulgesetz. Es kann dazu beitragen, Schulqualität zu verbessern, insbesondere in den Qualitätsbereichen 2 bis 6.

QB 2: Lehren und Lernen
QM 2.2: Unterrichtsführung (Lernklima)
QB 3: Leitung und Organisation
QM 3.1: Leitungsverantwortung (Leitungsverhalten)
QM 3.3: Schulorganisation (Verwendung von Ressourcen)
QB 4: Ziele und Strategien der Schulentwicklung
QM 4.1: Schulprogramm (Leitbild)
QM 4.3: Berufliche Kompetenzen ( Fort- und Weiterbildung, Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen)
QB 6: Kooperation und Beteiligung
QM 6.1: Kooperation ( Weitergabe von Expertise)

Erläuterungen:

  • Die Verbesserungen von Kommunikation und Interaktion schaffen ein positives Lernklima.
  • Schulleitung übernimmt Verantwortung im Sinne der Fürsorge für die Lehrkräfte. Finanzielle Ressourcen werden Qualität sichernd für die Arbeitsfähigkeit der Lehrkräfte verwendet.
  • Bei Berücksichtigung im Leitbild kann es eine zu dokumentierende Maßnahme des Schulprogramms darstellen.
  • Lehrerfortbildungen werden angeboten.
  • Das Angebot stellt eine Maßnahme im Sinne gesundheitsfördernder Arbeitsbedingungen dar.
  • Kooperation im Kollegium entsteht durch wechselseitige Beratung.

Literatur / Quellen / Praxismaterialien

www.bs-lg.de